„Kleine Dispute“ in Bädern nehmen zu – aber woher kommen diese urplötzlich?

„Früher war alles besser“, wer kennt diesen Spruch nicht? Aber zumindest was die Situation in heimischen Bädern angeht, wird so ziemlich jeder Besucher, Mitarbeiter und erst recht die Bademeister frühere Zeiten herbeisehnen. „Heute haben sich nicht nur die Aufgaben der Schwimmmeister geändert, sie benötigen zunehmend die Unterstützung von Sicherheitspersonal, um den Frieden im Freibad zu sichern“, berichtet die WAZ beispielsweise etwas verniedlichend über aktuelle Probleme in Bädern unserer Ruhrmetropole. Was ist wohl in den vergangenen Jahren passiert? Sind plötzlich die Dämme gebrochen und die Jugend hat keine Manieren mehr? Ist der Umgangston etwa rüder geworden? Naja, die Antwort ist recht einfach: es sind Dämme gebrochen. Aber welche? Um Frieden geht es in den Bädern eigentlich auch nicht, denn das würde heißen, daß ansonsten Krieg herrscht – obwohl so manche Auseinandersetzung mit Badegästen an kriegerische Zustände erinnert.

„Es ist interessant zu sehen, daß plötzlich auch die Geister, die man rief, mit Namen genannt werden“, begrüßt Kevin Hauer die Leitmedien, die offenbar nicht umhinkommen, zu erklären, daß es zumeist Personen mit Migrationshintergrund sind, die für Ärger in den Bädern sorgen. Der Vorsitzende der Fraktion Allianz für Gelsenkirchen (FAG) nennt als Beispiel den bereits oben verlinkten Artikel zum Thema aus der WAZ. „Erinnern möchte ich an das Zitat der grünen Frontfrau Göring-Eckhardt, die ja mal erklärte, daß Deutschland sich verändere und sie sich darüber freue. Gemeint war der Zuzug von Fremden nach Deutschland, andere sprechen dagegen von Überfremdung. Neben Themen wie Gruppenvergewaltigungen ist es auch die Randale in den Bädern, die unser Land nachhaltig verändern wird“, kommentiert der Familienvater und Kommunalpolitiker die ins Haus stehenden kulturellen Veränderungen. Daher kritisiert er die Medien, die verharmlosen: „Wer mal einen Aufstand von 100 jungen testosterongeschwängerten Männern miterlebt hat, spricht nicht von „Kleinen Disputen“, wie die WAZ. Das ist wirklich hanebüchen von den Medien!“

In Düsseldorf wurde bereits der Geschäftsführer der Bäder der Rheinmetropole entmachtet, ihm wurde – nachdem die Presse breit über aktuelle Vorfälle berichtet hatte – nun ein Geschäftsführer für Kommunikation und Sicherheit beiseitegestellt. „Der arme Mann hat nur seinen Job gemacht, aber wie kommuniziert man halt ausländerfreundlich, daß sich in den Bädern andauernd Gruppen mit Migrationshintergrund bekriegen oder einfache Badbesucher tyrannisieren. Wie soll man das der Öffentlichkeit erklären? Man muß sich zudem die Mehrkosten vorstellen: Allein in Gelsenkirchen benötigt man nun 16 Sicherheitskräfte, die Ausschreitungen vermeiden sollen. Das schmälert den Gewinn der Bäder erheblich, der ohnehin überschaubar ist. Das geht wieder einmal zu unser aller Lasten“.

Wie die WAZ beschreibt, gibt es auch andere Probleme in den Bädern. Zahlreiche Kinder können beispielsweise nicht schwimmen. „Das ist sehr bedauerlich. Wir von der FAG fordern schon seit langem, daß unsere Kinder alle Schwimmunterricht genießen sollten. Inwiefern – so Gerüchte – auch hier die Zahl der Kinder mit Migrationshintergrund besonders stark betroffen sind, muß geprüft werden“, kündigt Hauer einen umfangreichen Antrag zu den Gelsenkirchener Bädern an. „Dann muß die Verwaltung mal Tacheles reden. Was kostet beispielsweise der früher nicht benötigte Sicherheitsschutz für unsere Bürger? Denn eins ist klar, solche Kosten, die letztlich durch die zunehmende Überfremdung zustande kommen, finden sich nur versteckt. Wir wollen das transparent machen!“

Die FAG wendet sich auch entschieden dagegen, daß man in Bäder nur noch mit einem Personalausweis Einlaß erhält. „Die Diskussion ist doch eine Farce. Wir wollen sichere Grenzen. Es ist doch absurd, daß hier zig Hundertausende ohne Papiere einreisen, aber man sich beim Gang ins Bad plötzlich ausweisen soll. Das erinnert an die Poller bei Festen und Aufzügen, die nun überall stehen. Anstatt sichere Grenzen zu schaffen, muß jetzt vor Ort alles geschützt werden. Das ist doch inkonsequent“, schließt Hauer erbost über die nach wie vor nicht besonders restriktive Ausländerpolitik der Bundesregierung.

FAG_ADMIN am 9. August 2019

Wenn Sie unseren Artikel kommentieren, stimmen Sie der Verwendung Ihrer Daten im Rahmen des Kommentar gemäß unserer Datenschutzerklärung zu. IP-Adressen werden nicht gespeichert.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.