Plumper Aktionismus gegen seriöse Rechtsparteien: Wie der Antifaschismus zur Staatsdoktrin auch in Gelsenkirchen wird

Antifa ist „in“. Das ist zweifelsfrei so. In Görlitz paktierten kürzlich linke Parteien von CDU bis Linkspartei mit Hollywood-Schauspielern um in antifaschistischem Eifer einen Bürgermeisterkandidaten der AfD zu verhindern. Die neue Volksfront der alten DDR scheint „en vogue“ zu sein. Wenn es gegen tatsächliche oder vermeintliche Rechte geht, paktiert man eben auch mit der als Linkspartei umfirmierten SED, die exemplarisch dafür steht, wie totalitär antifaschistische Systeme letztlich sind. Aber die Zusammenarbeit mit linksextremistischen Kräften scheint kein Tabu mehr zu sein. In Bonn erhielt nun die verfassungsfeindliche und gewalttätige linksextremistische Antifa Bonn-Rhein/Sieg sogar einen Preis aus der Hand eines evangelischen Pfarrers für ziviles Engagement. Verrückte Welt?

Nein, das Absurde scheint zur Normalität zu werden, auch in Gelsenkirchen! Unter der Schlagzeile „Nach Mordfall Lübcke zeigt Gelsenkirchen Flagge gegen Rechts“ durfte sich Oberbürgermeister Baranowski in der WAZ ein wenig ausheulen. Obwohl die unter allen Umständen zu verurteilende grausame Tat an dem Kasseler Kommunalpolitiker Lübcke bislang ungeklärt ist, lediglich ein Tatverdächtiger aus der rechtsextremen Szene im Visier der Behörden ist, scheint das schon auszureichen, um „gegen Rechts“, was immer man darunter auch subsummieren möchte, vorzugehen. Es ist interessant zu sehen, wie der politisch-mediale Komplex diesen scheußlichen Vorfall instrumentalisiert, um gegen politisch mißliebige Strömungen vorzugehen.

„Ja, das hörte sich kürzlich noch völlig anders an, als ein AfD-Politiker in Bremen fast totgeschlagen wurde. Hier warf der politisch-mediale-Volksfront-Komplex der Rechten vor, sie instrumentalisiere den Vorfall als sie auf die zahlreichen Angriffe gegen alle möglichen wertkonservativen Gruppen hinwies. Aber jetzt macht es die neue Volksfront ganz genauso. Wie verlogen“, kommentiert Kevin Hauer das jetzige Vorgehen und ergänzt: „Die Maßstäbe sind einfach völlig verschoben. Ich erinnere daran, daß Übergriffe auf meine Person von Ratsmitgliedern der SPD nicht nur hinter vorgehaltener Hand, sogar ganz offen in einer Ratssitzung als selbstverschuldet bezeichnet wurden. Das geht gar nicht! Entweder wir Demokraten lehnen Gewalt grundsätzlich ab oder man sagt ganz offen, daß Gewalt gegen Rechts zulässig ist“.

Der Vorsitzende der Fraktion Allianz für Gelsenkirchen (FAG) Kevin Hauer erinnert auch daran, daß er Opfer tatsächlicher Morddrohungen war, im Ziel von terroristischen Islamisten stand, zeitweilig sogar Polizeischutz hatte. „Und da lamentiert der OB in der WAZ allen Ernstes darüber, daß er einmal eine E-Mail bekam, in der stand, „wir sehen uns“. Was für eine Drohung, das ist ja lächerlich!“

Der langjährige Kommunalpolitiker Hauer kritisiert aber auch die Presse: „Da ist es wieder, die Behauptung der rechten Gewalt. Dieser Terminus ist völliger Quatsch, soll offenbar rechte Politiker diskreditieren. Es wird wieder einmal nicht zwischen rechts und rechtsextrem differenziert. Unsere wertkonservative heimattreue Politik hat nichts mit Extremismus zu tun, ist absolut gewaltfrei, wird aber von den Medien fast immer mit Springerstiefeln und Glatzen in einen Topf geschmissen. Zum Glück kann der Bürger da draußen ausreichend differenzieren und ist in der Lage, diese Volksverdummung zu demaskieren, die erfreulichen Wahlergebnisse der vergangenen Zeit belegen das anschaulich! Hoffentlicht bleibt das so, die Zeit der Altparteien und der mit ihr im Bündnis auftretenden nicht einmal im Ansatz unabhängig agierenden Medien ist abgelaufen!“

FAG_ADMIN am 26. Juni 2019

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